Willkommen bei der SPD Oranienburg – gemeinsam bewegen wir unsere Stadt.
Wir sind ein engagierter und dynamischer Ortsverein, der Oranienburg aktiv mitgestaltet. Mit frischen Ideen und klaren sozialdemokratischen Werten setzen wir uns für ein soziales, nachhaltiges und lebendiges Oranienburg ein.
Ob bei lokalen Projekten, im Austausch mit den Menschen vor Ort oder in der politischen Arbeit – wir packen an, hören zu und bringen Veränderungen voran. Dabei haben wir immer das Ziel im Blick, unsere Stadt und die Ortsteile zukunftsfest, gerecht und lebenswert zu gestalten.
Wir sind auch ansprechbar für alle Belange, die Stadt Liebenwalde betreffend.
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Frühjahrsputz in Oranienburg

Das letzte Wochenende startete wieder mit dem traditionellen Stadtputz in Oranienburg. Es ist ärgerlich, dass manche Leute ihren Müll achtlos im Stadtgebiet hinterlassen, statt diesen zu entsorgen. Umso erfreulicher ist es deshalb, dass sich zahlreiche Oranienburgerinnen und Oranienburger engagieren und sich für eine saubere Stadt einsetzen. Mit dabei war auch wieder die Lehnitzer Ortsbeirätin Yvonne Lehmann (SPD) mit zahlreicher Unterstützung sowie natürlich Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder. Dirk Blettermann war auch unterwegs, genauso wie viele Aktive in Germendorf, wie wir gehört haben, und an vielen anderen Stellen. Danke allen fleißigen Helferinnen und Helfern!
Auch am Samstag lud die Freiwillige Feuerwehr Germendorf ein zum feierlichen Jahresrückblick auf das Jahr 2025. Wehrführer Cornel Gratz leistet seit vielen Jahren eine hervorragende Arbeit – das sieht man vor allem immer wieder an den zahlreichen jungen Menschen, die er gemeinsam mit vielen Engagierten für dieses wichtige Ehrenamt begeistern kann. Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder, Stadtverordnetenvorsteher Dirk Blettermann (SPD) und die SPD-Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann und Andreas Noack ließen es sich nicht nehmen, den Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz zu danken.
Am Montag kam der neu gewählte Ortsbeirat in Zehlendorf zu seiner ersten regulären Sitzung zusammen. Mit viel Erfahrung und ruhiger Hand leitete Holger Mücke (SPD) die Sitzung – fast so, als hätte es die kurze Pause gar nicht gegeben. Mit ihm hat Zehlendorf wieder eine starke Stimme in der Stadtpolitik: engagiert, bestens vernetzt und mit dem klaren Blick für die Anliegen vor Ort. Über viele Jahre hat er bewiesen, wie verlässlich er Zehlendorf vertritt. Gut zu sehen, dass damit wieder Kontinuität und Stabilität in die Arbeit des Ortsbeirats einziehen.

Eine kleine Frischzellenkur erhielt kürzlich die Tourist-Information Oranienburg. Am Mittwoch präsentierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Oranienburger Tourismus und Kultur Oranienburg feierlich das Ergebnis – . frischer, moderner und mit überarbeitetem Angebot, lädt die TI nun zum Entdecken der Stadt ein. Der Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann nutze die Gelegenheit gleich, das Sortiment regionaler Lebensmittel zu erkunden. Vorbei schauen lohnt sich!
Am Donnerstag konnte man Dirk Blettermann (SPD) im Bürgerzentrum staunen sehen. Die Fotogruppe „Sichtweisen“ präsentiert dort bis Oktober ihre neuesten Werke. Ein Besuch lohnt sich. Und wer auch mitmachen möchte: Die Fotogruppe trifft jeden ersten Mittwoch im Monat um 18.30 Uhr im Gemeinderaum in Schildow.
Am Donnerstag traf sich der SPD Ortsverein zur Mitgliederversammlung. Unsere Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder gab Einblicke in aktuelle Themen der Stadtpolitik. Wie die neue Koalition auf Landesebene gestartet ist, dazu informierte unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann. Wie immer eine spannende Diskussion mit vielen guten Beiträgen aus der Runde, berichtet Marei John-Ohnesorg, die Vorsitzende der SPD Oranienburg.

Hören Sie es schon zwitschern? Nein, nicht die Singvögel, die den Frühlingsbeginn begleiten. In das Oranienburger SPD-Büro ist wieder ein Schwarm Rotkehlchen eingezogen – unser beliebtes Oranienburg-Magazin.Als Tierfreunde hält der Ortsverein sie aber nicht fest: In den kommenden Wochen werden sie weiterfliegen und sich in Oranienburgs Briefkästen einnisten. Im Gepäck haben sie viele aktuelle Informationen aus Oranienburg. Seien Sie gespannt!
Kommen Sie gut ins Wochenende und wir wünschen frohe Osterferien!
Ihr Henri von Oranienburg
Eine Woche ohne Kolumne ist keine Woche!

Am Dienstag konstituierte sich der neue Ortsbeirat von Zehlendorf und wählte einstimmig Holger Mücke (SPD) zum Ortsvorsteher. Sein Stellvertreter ist Andreas Zenser (Freie Wähler). Wir wünschen viel Erfolg! Einen weiteren bemerkenswerten Vorgang gab es dann aber doch noch: Es wurde obwohl auf Listenplatz 2 bekanntlich Thomas Eichstädt (AfD) in den Ortsbeirat gewählt. Vielleicht überholte er AfD-Listenplatz 1 Jörg Thomas auch, weil dieser durch die Niederlegung seines Mandats die Neuwahl erst nötig machte, aber trotzdem nochmal antrat. Nun ja … . Noch vor der konstituierenden Sitzung gab der Gewählte sein Mandat ab, wodurch der Rückzieher nachgerutscht ist. Nun denke sich jeder seinen Teil dazu. Nach den jüngst in anderen Landesverbänden aufgedeckten Anstellungsverhältnissen von Familienmitgliedern anderer Parteikameraden und dem Beschluss des brandenburgischen AfD-Parteitages, statt allen Mitgliedern nur noch Delegierten Stimmrecht zu geben, scheint sich die Partei jedenfalls zunehmend jenen Mechanismen zu bedienen, die sie den anderen Parteien sonst vorwirft. Übrig bleiben ein menschenfeindliches Weltbild und enge Verbindungen ins rechtsextreme Vorfeld.
Hohen Besuch empfingen Oranienburgs Grüne am Dienstag: Ihre ehem. Bundesvorsitzende Ricarda Lang und Gründungsmitglied Lukas Beckmann diskutierten in der Orangerie über eine erschöpfte Demokratie und die Aufgaben der Grünen-Partei. Unter den über 100 Gästen waren auch Mitglieder anderer Parteien, u.a. die Sozis Mareen Curran, Romy Segler und Gero Gewald. Inhaltlich mag über einiges zu streiten sein, aber es soll doch ein netter Abend gewesen sein.
Mittwochabend tagte dann der Sonderbauausschuss: Bauen und Soziales kamen zusammen, um über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) und die Wohnbaulandentwicklungsstrategie (WBLES) zu beraten. Klingt kryptisch? Dahinter verbergen sich Konzepte und Strategien für Oranienburgs Zukunft. Wie geht es mit dem Schlossplatz weiter? Wie rund um die Berliner oder Bernauer Straße? Welche Plätze sollen vorrangig weiterentwickelt werden? Wie stellen wir uns die Gegend rund um die Havel vor? Grün pur oder doch eine Flaniermeile dazwischen oder auch behutsame Bebauung? Das wurde kontrovers, aber sachlich konstruktiv diskutiert. Der Sonderausschuss hat eine klare Empfehlung ausgesprochen für das neue Konzept. In der SVV wird dann abschließend darüber abgestimmt. Burkhard Wilde führte mit klaren Worten durch die Sitzung, Marei John-Ohnesorg, Gero Gewald, Lisa Wagner und Uta Gerber waren für die zwei Ausschüsse dabei und haben unsere Positionen eingebracht.
Überschattet wurden Teile der Diskussion vom erneuten gemeinsamen Agieren von FDP/Piraten, CDU und AfD, die Oranienburg verkehrspolitisch in die 1970-er Jahre zurückführen wollen. Nun war es wieder ein Antrag der erstgenannten Fraktion, der die klimapolitische Linie der neuen Rechten zu einer Mehrheit im Oranienburger Stadtparlament führen sollte. Zwar betonten beide Fraktionen, die gute und im Vergleich zu vorher deutlich verbesserte Arbeit und Organisation mit der Verwaltung – allerdings sollten sich CDU und FDP/Piraten langsam entscheiden, ob sie weiter die Kraft des Kompromisses in der Mitte suchen oder ob sie sich wie zuletzt häufiger an die extreme Rechte fesseln wollen. Immerhin reagierten beide Fraktionen auf entsprechende Kritik sehr angefasst. Ihnen scheint also durchaus bewusst zu sein, welchen – möglicherweise historischen – Fehler sie machen.
Die Präsenzstelle der Hochschulen des Landes Brandenburg hat gestern zu ihrer Hochschulhappen-Veranstaltung in die Oranienburger Bibliothek eingeladen. Doktor Pasquale Ferrara von der Uni Potsdam und Prof. Dr. Dorothee Dienstbühl von der Hochschule der Polizei sprachen darüber, wie Gewalt gegen Frauen von antiken Mythen bis zur Gegenwart reicht und wie man betroffene Frauen unterstützen kann. Ein spannendes Gespräch in einer gefüllten Stadtbibliothek, das nachdenklich machte, aber auch Kraft für die kommenden Aufgaben zum Thema gab. Aus der Sozi-Schar nahmen Mareen Curran, Judith Brandt, Yvonne Lehmann und Gero Gewald an der Veranstaltung teil
Einen guten Auftritt hatte Brandenburgs neue Landesregierung: Am Mittwoch wurden die Ministerinnen und Minister vereidigt. In einer Regierungserklärung machte Landesvater Dietmar Woidke klar, dass die neue Regierung aus SPD, CDU und Übertretern von BSW-Abgeordneten sich ihrer Verantwortung bewusst ist und nun entschlossen, aber entschieden für mehr Stabilität und mit mehr Entschlossenheit eintreten werde. Mit Benjamin Grimm als Minister der Justiz und für Digitales und Björn Lüttmann als Vorsitzender der SPD-Fraktion ist Oberhavel weiterhin gut an der Spitze der brandenburgischen Politik vertreten.
Nur einen Tag später wurden die beiden dabei Zeugen eines beinahe unglaublichen Vorfalls. Die AfD-Landtagsabgeordnete Daniela Oeynhausen aus Birkenwerder sollte im Landtagsplenum einen Antrag ihrer Fraktion vorstellen. Nur wer fehlte? Die Abgeordnete. Wie sich später herausstellte, war sie gerade im Interview mit einem rechten YouTuber im Landtagsgebäude. Nun würden wohl einige sagen, dass das Fehlen ihrer Rede gewiss kein Verlust wäre, aber wie offen AfD-Abgeordnete zeigen, wo scheinbar ihre Prioritäten liegen, ist doch bemerkenswert. Klar: Wer die Partei und das Agieren ihrer Vertreter länger verfolgt, der hat wohl bereits erkannt, dass es ihnen primär um die Arbeit für Social-Media und nicht für das Land zu gehen scheint. Mit einiges an Verspätung stürzte die Abgeordnete noch ins Plenum und sprach statt als erste Rednerin als letzte in der Debatte.
Eine bewegende Woche – für Oranienburg und ganz Brandenburg

Am letzten Samstag fand die Jahresdienstversammlung der Freiwilligen Oranienburger Feuerwehr statt. Zuerst standen einige Berichte auf dem Programm. Dann wurde der „Leiterin des Brandschutzes“ Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder (SPD) das Wort erteilt. Schon allein dieser Auftritt der neuen Bürgermeisterin wurde von einigen nachfolgenden Rednern positiv erwähnt. Der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung, Dirk Blettermann (SPD), Vertreter der Kreis- und Landesfeuerwehr, sowie die Stadtverordneten Nicole Walter-Mundt (CDU) und Susanne Zamecki (Grüne) gehörten ebenfalls zu den Rednern. Anschließend standen Ehrungen (nach bestandenen Prüfungen und langjährigen Mitgliedschaften) und viele Gespräche auf der Tagesordnung. Ein rührender Höhepunkt waren die Worte von Feuerwehrmann Alexander Kurb, der vom Gesundheitszustand seines Bruders Antonio und der Dankbarkeit der gesamten Familie für die Hilfe und Solidarität berichtete, die die Familie seit der schweren Erkrankung des jungen Mannes seit Monaten erfährt. Bewegend, wenn der gesamte Saal aufsteht und langanhaltend Beifall spendet.
Auch die MAZ berichtete über die Familie Kurb: Antonio ist aus seinem Koma wieder aufgewacht! Die Familie bedankt sich herzlich für viel Unterstützung. Auch wir hoffen gemeinsam mit der Familie. dass Antonio wieder ganz gesund wird!
Am Mittwoch war es so weit: Die Landeschefs von SPD und CDU, Dietmar Woidke und Jan Redmann, haben mit den Generalsekretären ihrer Parteien den ausgehandelten Koalitionsvertrag vorgestellt. Dieser besticht mit seiner Kürze: Auf „nur“ 39 Seiten hält er die groben Linien für die Zukunft des Landes Brandenburgs fest. Er soll ein flexibler Vertrag sein, der jährlich überprüft und aktualisiert werden soll. Damit wird er einer krisenhaften Zeit gerecht. Zeitgleich nennt er konkrete Meilensteine, an denen sich der Erfolg der Regierung immer wieder messen lassen kann. Jetzt steht auch die Verteilung der Ministerien fest, wobei es teils große Überraschungen gibt: Die SPD sichert sich neben der Staatskanzlei das starke Finanzministerium und das Super-Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Asyl und Integration, für das Minister René Wilke zuständig sein wird. Dafür werden das Innenministerium und das Bildungsministerium durch die CDU geführt. Das klingt nach respektvollen Verhandlungen, bei denen beide Parteien erforderliche Zugeständnisse machten. Den Entwurf des Koalitionsvertrags finden Sie hier: Link Koalitionsvertrag .
Der SPD-Fraktionschef im Landtag und Oranienburger Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann zeigte sich zufrieden mit dem Verhandlungsergebnis. Denn auch Oranienburg und die Region Oberhavel profitieren – zum Beispiel durch folgende Vorhaben: Die „Kompetenzregion Oranienburg bei der Kampfmitteluche“ wird umgesetzt, der Bau des neuen Besucherzentrums von Museum und Gedenkstätte Sachsenhausen wird gefördert und das Erfolgsprojekt „Pakt für Pflege“, das in Oranienburg beim Märkischen Sozialverein angesiedelt ist, wird fest im Landespflegegesetz verankert.
Auch Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder ist weiter aktiv und berichtet über ihre Social-Media-Kanäle von ihrer Arbeit. Diese Woche auf dem Programm: Treffen mit den Ortsvorstehern, Besuch der Friedrich-Wolf-Grundschule, Lehnitzer Karneval, Ausschusssitzungen, Feuerwehr … . So vielfältig ist die Palette, und sie ist weiterhin engagiert am Ball. Am vergangenen langen Dienstag überraschte der Lehnitzer Ortsvorsteher und SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Hennig sie mit selbstgebackenem Apfelkuchen – mit echten Brandenburger Äpfeln! Wertschätzung geht eben auch durch den Magen.
Für etwas Überraschung sorgte der SPD Ortsverein am vergangenen Freitag: Mit einem Info-Stand war er nahe der Bushaltestelle Bernauer Straße aktiv. Einige nutzten die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen und verschiedene Anliegen insbesondere zu Toiletten im öffentlichen Raum anzusprechen. Viele haben sich sehr darüber gefreut, sich auch außerhalb der Wahlkämpfe mit politischen Vertretern auszutauschen – obwohl das für die Oranienburger Sozis sowieso selbstverständlich ist. Ein Konzept, das der Ortsverein in den kommenden Monaten häufiger anbieten möchte! Natürlich ist er auch jederzeit per Mail und Social-Media erreichbar, aber das direkte Gespräch wird doch von einigen noch immer bevorzugt.
Manchmal traut man seinen Augen nicht. Oranienburgs SPD ist auf den sozialen Medien ständig präsent. Die Oranienburger Kolumne, Einladungen zu Veranstaltungen oder auch Informationen über Wahlergebnisse (wie vor kurzem aus dem Ortsteil Zehlendorf) finden ein immer breiteres Publikum. Ein Beitrag wurde sogar 25.000-mal aufgerufen. Ein Erfolg, den wir gerne auch mal veröffentlichen, so SPD-Ortsvereinsvorsitzende Marei John-Ohnesorg.
Die Oranienburger CDU-Fraktion musste in der vergangenen Woche einiges an Kritik einstecken. Der Oranienburger Generalanzeiger spricht unter anderem von einem „Dauerstreit mit der Verwaltung“, davon, die CDU verhindere zügiges Arbeiten und bremse Projekte aus, und stellt sogar die Frage, ob sie die Verwaltung zu sehr von ihrer eigentlichen Arbeit abhalte. Nun muss man nicht jede dieser Zuspitzungen uneingeschränkt teilen. Die angeführten Beispiele geben dennoch Anlass zur Diskussion: wiederholte Änderungswünsche an einem Bebauungsplan, ein bewusstes Hineinwirken in laufende Verwaltungsprozesse durch zahlreiche Nachfragen – und weitere Punkte, die das Spannungsfeld zwischen Politik und Verwaltung sichtbar machen.
Gleichzeitig gehört es selbstverständlich zu den Kernaufgaben von Stadtverordneten und Fraktionen, kritisch nachzufragen und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Kontrolle und Mitgestaltung sind schließlich wesentliche Elemente kommunalpolitischer Arbeit. Fest steht auch: Oranienburgs neue Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder kennt ihre Zuständigkeiten und verteidigt die Hoheit über die Aufgaben der Verwaltung mit Nachdruck. Sie scheut die Auseinandersetzung nicht – und ist bereit, Debatten offen zu führen. Zu hoffen bleibt, dass sich alle Beteiligten der Außenwirkung ihres Handelns bewusst sind und in einen verantwortungsvollen, konstruktiven Arbeitsmodus finden. Am Montag tagt die Stadtverordnetenversammlung – und wir freuen uns über alle, die die Sitzung live oder vor Ort verfolgen.
Nicht vergessen: Am Sonntag ist Frauentag! Im Vorfeld dessen hatte unser Landtagsabgeordneter Björn Lüttmann am Mittwoch traditionell zu einer Gesprächsrunde im Rahmen der Brandenburger Frauenwochen eingeladen: „Frauen, Macht Politik!“. Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder, Kommunalpolitikerin Romy Segler und Landtagsabgeordnete Katja Poschmann sprachen über Chancen und Hürden von Frauen in der Politik. Es entstanden interessante Gespräche mit über 50 Gästen im Publikum, die der Einladung gefolgt sind. Für die feierliche Stimmung sorgte die Oranienburger Band L.A.R.S. Vielen Dank für diesen tollen Abend!
Am Donnerstag Abend fand in Hohen Neuendorf die regionale Auftaktveranstaltung zu den Brandenburgischen Frauenwochen 2026 statt. Die Gleichstellungsbeauftragten haben einen Interviewband präsentiert: „Frauen sprechen Klartext“. Sehr beeindruckend. Hier ist aus den Interviews ein Buch entstanden. Die Themen reichen von Sorgearbeit und Vereinbarkeit über Pflege bis zu politischem Engagement und biografischen Brüchen. Sehr spannend. Marei John-Ohnesorg war dabei im sehr gut besuchten Rathaussaal. Hoffentlich lassen sich viele neu motivieren, sich selbst politisch zu engagieren!
Ein frühlingshaftes Wochenende wünscht herzlich
Euer Henri von Oranienburg
Standhaft bleiben – freiheitlich-demokratische Grundwerte verteidigen!

Die Rechnung ging am letzten Sonntag für das frühere Ortsbeiratsmitglied und AfD-Stadtverordneten Jörg Thomas nicht auf. Im Oktober provozierte er mit seinem Rücktritt aus dem Zehlendorfer Ortsbeirat eine Neuwahl. Am Sonntag entschied sich die Zehlendorfer Bürgerschaft für einen Neuanfang mit Holger Mücke (SPD), der die meisten Stimmen auf sich vereinigte. Danach folgte der Vertreter der Freien Wähler, Andreas Zenser und ein Vertreter der AfD, Thomas Eichstätt. Wer von den dreien Ortsvorsteher wird, entscheidet sich im März, da findet die nächste ordentliche Sitzung statt. Auf jeden Fall kann die Oranienburger/Zehlendorfer SPD zufrieden mit dem Ergebnis von 40,5 % der abgegebenen Stimmen sein. Danke für Euren Einsatz, Ahmet Öztemel, Dominic Kaiser und Holger Mücke.
Am Montag im Hauptausschuss ging es teilweise richtig zur Sache. Inhaltlich wurde teilweise hart gestritten, es wurden bei den meisten Vorlagen aber große Einigkeit hergestellt. Beim Thema „Prüfung von Böllerverbotszonen“ und der „Umbau der Walther-Bothe-Straße“ stimmten AfD, CDU und FDP/Piraten gemeinsam ab. Ein ungewohntes Bild, da sich die demokratischen Parteien bislang einig waren, dass die Stimmen der äußeren Rechten keinen Ausschlag bei Entscheidungen der Stadt Oranienburg haben sollen. Nun haben die drei Fraktionen keine Mehrheit im Hauptausschuss. Der SPD-Stadtverordnete Dirk Blettermann streute genau da Salz in die offene Wunde der CDU und der FDP/Piraten. In der SVV ist wieder alles offen. Vielleicht suchen die beiden Fraktionen doch den Schulterschluss mit den anderen demokratischen Fraktionen. Und gute Argumente können die Kraft des Kompromisses auch beflügeln.
Andernorts haben sich die Christdemokraten aus der Mitte verabschiedet. In Hennigsdorf stimmten fünf CDU-Stadtverordnete einem AfD-Antrag zu, der „Sicherheitspartnerschaften“ für die Stadt vorsieht. Bürgerinnen und Bürger sollen freiwillig patrouillieren, um „unangemessenes Verhalten“ festzustellen und so ein Sicherheitsgefühl zu stärken. Damit wurden an manchen Orten gute Erfahrungen gemacht, wenn es um ruhige Wohngebiete ging und die Initiative aus der Nachbarschaft kam – nicht von einer Partei. Denn die Schattenseite ist: Einfache Bürger dürften danach andere festhalten, ohne dass „unangemessenes Verhalten“ genauer definiert worden wäre. Das rassistische Weltbild der AfD öffne so der Willkür Tür und Tor, wie manche befürchten. Andere sprechen von „AfD-Patrouillen“ und fühlen sich an die vor gut 10 Jahren von der NPD errichteten „Schutz-Zonen“ erinnert. Gruselig, worauf sich CDU-Stadtverordnete hier eingelassen haben.
Eigentlich sagte CDU-Fritze Merz ursprünglich: „Wenn irgendjemand von uns die Hand hebt, um mit der AfD zusammenzuarbeiten, dann steht am nächsten Tag ein Parteiausschlussverfahren an.“ Und die Abgrenzung zur AfD hat beim Parteitag unmissverständlich bekräftigt.
Die SPD ist weiter auf dem Weg „in die neue Zeit“, zu einem neuen Grundsatzprogramm. Auf Antrag der Oberhaveler Jusos haben sich auch die Jusos Brandenburg auf den Weg gemacht, herauszufinden, wie sie sich das Brandenburg von 2040 vorstellen. Dadurch sollen langfristige Visionen gesteckt werden. Am Wochenende fand hierzu das erste Verbandswochenende der Jungsozialisten statt. Es ging um Finanzen & Wirtschaft, Klima & Umwelt, Gesundheit & Rente und Bildung. Dazu wurden Experten anderer Organisationen eingeladen und Ideen und Ergebnisse zusammengetragen, die nun weiterzuverfolgen sind. Aus Oberhavel waren die beiden Vorsitzenden dabei: Vivien Semrau und Gero Gewald.
Am Dienstag jährte sich der offene russische Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine bereits zum vierten Mal. Vier Jahre Krieg, Leid, Elend, die Verschleppung von Kindern und Tod, die die russische Armee in die Ukraine getragen haben. Nach der anfänglichen hohen Solidarität mit dem angegriffenen Land beginnen mittlerweile immer mehr den Lügen und Propaganda-Erzählungen der russischen Machthaber das Wort zu reden. Teil davon sind Troll-Armeen im Internet, die gezielt die Kreml-Narrative wiederholen, um den Zusammenhalt in westlichen Gesellschaften zu zerstören und so die Unterstützung der Ukraine zu unterminieren. Die falsche Annahme, innerhalb weniger Wochen die Ukraine eingenommen zu haben und stattdessen in einem jahrelangen Zermürbungskrieg geendet zu sein, in dem auch hunderttausende russischer Soldaten ihr Leben ließen, wird als große Tragödie in die Geschichte der russischen Föderation eingehen. Es liegt einzig in der Hand Putins, seine Truppen zurückzurufen und den Krieg zu beenden. Wir stehen fest an der Seite der Ukraine, ihren tapferen Kämpfern, die dem Aggressor seit vier Jahren nun offen die Stirn bieten. Slawa Ukrajini!
Aufatmen konnte am Mittwoch die SPD-Kreistagsfraktion: Nach monatelangen Beratungen wurde der Kreishauhalt beschlossen. Trotz nötiger Einsparungen ist der Haushalt 2026 ein Investitionshaushalt vor allem in Bildung. Ein Änderungsantrag von SPD, CDU, Bündnis90/Die Grünen/Tierschutz und BVB/Freie Wähler/LGU zum Haushaltsentwurf fand eine Mehrheit und sorgt dafür, dass die bisher an drei Schulen im Landkreis laufenden Lernwerkstätten weitergeführt werden können – zuvor standen sie auf einer Streichliste. In Lernwerkstätten werden Schülerinnen und Schülern mit sozial schwierigem Hintergrund unterstützt. Davon profitieren auch Schülerinnen und Schüler der Jean-Clermont-Oberschule in Sachsenhausen.
Nicht vergessen: In der kommenden Woche kommt die Brandenburgische Frauenwoche nach Oranienburg! Unter dem Titel „Frauen: Macht Politik“ spricht der Oranienburger SPD-Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann mit Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder, Gleichstellungsbeauftragte Christiane Bonk, Landtagsabgeordnete Katja Poschmann und Kommunalpolitikerin Romy Segler. Sie sprechen über Herausforderungen und Chancen für Frauen in der Politik. Viele haben sich bereits angemeldet, daher wird um eine Anmeldung gebeten, um ausreichend Sitzmöglichkeiten bereitzustellen. Anmeldungen bitte an das Büro Björn Lüttmann: bjoern.luettmann@spd-fraktion.brandenburg.de
Es grüßt herzlich Eure
Henriette von Oranienburg
TERMINE
VERANSTALTUNGEN / SITZUNGEN
Der Ortsteil Friedrichsthal lädt herzlich zum traditionellen Osterfeuer ein. Alle, die Lust haben, sind eingeladen, gemeinsam den Frühling zu begrüßen.
Der Ortsteil Malz lädt herzlich zum traditionellen Osterfeuer ein. Gäste sind eingeladen, gemeinsam den Frühling zu begrüßen.
Der Ortsteil Schmachtenhagen lädt herzlich zum traditionellen Osterfeuer ein. Alle, die Lust haben, sind eingeladen, gemeinsam den Frühling zu begrüßen.
Der Ortsteil Lehnitz lädt herzlich zum traditionellen Osterfeuer ein. Alle, die Lust haben, sind eingeladen, gemeinsam den Frühling zu begrüßen.


































