Willkommen bei der SPD Oranienburg – gemeinsam bewegen wir unsere Stadt.
Wir sind ein engagierter und dynamischer Ortsverein, der Oranienburg aktiv mitgestaltet. Mit frischen Ideen und klaren sozialdemokratischen Werten setzen wir uns für ein soziales, nachhaltiges und lebendiges Oranienburg ein.
Ob bei lokalen Projekten, im Austausch mit den Menschen vor Ort oder in der politischen Arbeit – wir packen an, hören zu und bringen Veränderungen voran. Dabei haben wir immer das Ziel im Blick, unsere Stadt und die Ortsteile zukunftsfest, gerecht und lebenswert zu gestalten.
Wir sind auch ansprechbar für alle Belange, die Stadt Liebenwalde betreffend.
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Popcorn und Politik

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands arbeitet derzeit an ihrem neuen Grundsatzprogramm. Auch in Oranienburg wurde am vergangenen Wochenende über diese Thema auf dem Parteikonvent diskutiert. Star-Gast war der ehemalige Bundes-Arbeits-und Sozialminister Hubertus Heil. Er übergab dabei einem unserer Neumitglieder sein Parteibuch. Aber auch die übrigen Gäste sind politische Schwergewichte der Landespolitik: Kurt Fischer und Katrin Lange. In Workshops ging es insbesondere um die Themen Wirtschaft und Arbeit, Leben im ländlichen Raum und um SPD-Grundwerte. Eine interessante Arbeit an der auch reichlich Oranienburger Sozis teilnahmen. Unter ihnen: Dirk Blettermann, Gero Gewald, Marei John-Ohnesorg, Jennifer Collin-Feeder, Björn Lüttmann und Mareen Curran.
Bei Oranienburgs größter Investition, dem Neubau eines Umspannwerkes wurde am vergangenen Montag das Richtfest gefeiert. Der Neubau ist notwendig geworden, weil die Stadt inzwischen über 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählt und vor allem die Wirtschaft stark investiert und deshalb dringend mehr Strom benötigt als jemals zuvor. Insgesamt werden 34 Mio. Euro investiert. Gut angelegtes Geld, weil in wenigen Jahren schwarze Zahlen erwirtschaftet werden. Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder (SPD), dem Geschäftsführer der städtischen Gesellschaft Dr. Olaf Lüke und dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates Burkhard Wilde (SPD) konnte man ihre Freude bei den kurzen Ansprachen wahrlich ansehen. Viele Stadtverordnete wie Antje Wendt, Olaf Kästner, Gero Gewald und der Vorsitzende der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung Dirk Blettermann wohnten der Veranstaltung bei.
Ehrenamt des Monats Oktober des Landes Brandenburg. Brandenburgs Staatskanzlei-Ministerin Kathrin Schneider (SPD) kam am Montag nach Oranienburg, um die Initiatorin von Lehnitz-Connect, Sandra Lorenz, zu ehren. Für die Stadt konnte der Vorsitzende der Oranienburger SVV, Dirk Blettermann (SPD) einige Worte des Dankes für das soziale Engagement sprechen. Innerhalb kurzer Zeit haben junge engagierte Menschen richtig gut von sich reden gemacht. So viel Gemeinsamkeiten und Ideen mussten wahrlich geehrt werden. Danke!
Kennt ihr das, wenn unter dem Pfannendeckel das Popcorn aufzuplatzen beginnt? So oder so ähnlich muss es wohl derzeit auch im Oranienburger AfD-Stadtverband und ihrer Fraktion aussehen. Von den 11 Stadtverordneten trugen in der vergangenen Woche drei ihre Differenzen mit der Fraktionsspitze in die Öffentlichkeit. Angeführt wurden sie dabei von der ehemaligen AfD-Bürgermeisterkandidatin. In Zeitungsartikeln ist unter anderem die Rede von „ungeheurlichen Vorwürfen“, „Einschränkung der Meinungsfreiheit“, „Verleumdung“ und „Rufschädigungen“. Stand Donnerstagabend ist noch niemand der Stadtverordneten aus Partei oder Fraktion ausgetreten und so dürfte der Konflikt wohl weiter im Ortsverein schwelen. Umso erleichterter kann man darüber sein, dass die Mehrheiten in Oranienburg nicht von der AfD abhängen und so lädt dieses Schauspiel der Rechtsaußenpartei zum Zurücklehnen und Popcornessen ein.
In der vergangenen Kolumne ging es unter anderem um die Aufhebung des Einzelhandelskonzepts. Diesen Antrag stellte die CDU kurzerhand zum SPD-Antrag, der eine Aktualisierung vorsah, und drückte ihn mit Stimmen von CDU, AfD und FDP/Piraten durch. Die CityGemeinschaft reagierte entäuscht, es bestand die Gefahr, dass die Lichternacht in den kommenden Jahren ins Wasser fallen könnte, weil Fördermittel wegfallen könnten. Gestern sorgte Oranienburgs Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder für eine neue Entwicklung, indem sie den Beschluss beanstandete. Hintergrund sind verfahrensrechtliche Probleme. Ein möglicher Beschluss dieser Tragweite (Streichung) müsse der Öffentlichkeit zuvor kundgetan werden, insbesondere um Bürgerinnen, Bürgern und Betroffenen Gelegenheit zu geben, sich zu dem Ansinnen zu äußern. Nun liegt der Ball wieder bei den Bürgerinnen und Bürgern sowie bei den Stadtverordneten. Auf der Versammlung im Dezember wird über die Beanstandung und den Antrag erneut beraten und abgestimmt. Man darf gespannt sein, wie die Diskussion und die Abstimmung verlaufen wird.
Ein Jahr im Amt! Jennifer Collin-Feeder, unsere Bürgermeisterin, ist genau ein Jahr im Amt. Sie erzählt, wie der Wahlabend war und der erste Arbeitstag. Aufregung und Zuversicht prägten die erste Zeit. Jetzt ist der Druck der Verantwortung groß, aber auch die Freude darüber, gestalten zu können. Und sie zeigt den klaren Willen, das zu tun. Was sie als ihre größte Herausforderung sieht und was sie sich für die Zukunft wünscht? Hören Sie selbst.
Ein schönes Wochenende wünscht
Henriette von Oranienburg
Eine turbulente Stadtverordnetenversammlung!

LEO. So heißt die Holding der Stadt Oranienburg: Einmal im Jahr geht’s in Klausur. Zahlreiche Themen wurden intensiv beraten. Von Wohnungsbau, Freizeitangeboten in Turm und Schlosspark über Wasserversorgung bis hin zum diesjährigen Schwerpunkthema „Fernwärme“ reichte die Palette. 24 Stunden intensive Arbeit. Eine Stunde wurde eine wunderschöne Wanderung durch die Schorfheide gemacht. Natürlich wurde dabei bilateral weiter an den Themen gearbeitet. Mit SPD-Parteibuch waren Fraktionsvorsitzender Matthias Hennig, Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder und der Vorsitzende des Aufsichtsrates Burkhard Wilde dabei.
„O zapt’is“ hört man in Brandenburg eher seltener. Am vergangenen Wochenende konnte man den Spruch im passenden Ambiente eines Bierzelts auf der Wiese vor der TURM-ErlebnisCity öfter hören. Enrico Kitschun veranstelte erneut sein Oktoberfestformat. Für Brezeln, alkoholhaltige Erfrischungsgetränke, ein spektakuläres Bühnenprogramm und gute Stimmung hat sich auch eine Gruppe Sozis auf den Weg gemacht. Unter anderem nahmen Marei John-Ohnesorg, Yvonne Lehmann, Dirk Blettermann, Gero Gewald und Torsten Simon teil. Eine gute Runde, bis zum nächsten Jahr!
Am Montag tagten die Stadtverordneten in der Oranienburger Orangerie. Um es gleich zu sagen. Es war wieder einmal keine Sternstunden des „Parlaments“. Zu Beginn gab es eine Gedenkminute für die vier jungen Menschen, die in der Vorwoche durch einen unverantwortlichen Autofahrer ums Leben gekommen sind. Der FDP-Ortsvorsteher Daniel Langhoff aus Wensickendorf bat dem Stadtvorsteher Dirk Blettermann (SPD) darum, die Gedenkminute abzuhalten. Dass anschließend FDP und CDU einen Dringlichkeitsantrag vorlegten, indem die Bürgermeisterin beauftragt wird, die vom Landkreis Oberhavel verfügten Tempo-30-Zonen in Oranienburg wieder rückgängig zu machen (was rechtlich gar nicht möglich ist), entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
Zu dieser Sitzung hatte die AfD einen Antrag eingereicht, der sich thematisch mit Schmachtenhagen befasste. Als Schmachtenhagens Ortsvorsteher Enrico Gentz (Freie Wähler) das Wort ergriff, sagte er zunächst, dass der Antrag grundsätzlich berechtigt, aber auch unnötig, weil bereits abgesprochen sei. Stattdessen wünschte sich der Ortsvorsteher von der Rechtsaußen-Fraktion, mehr Engagement in ihre Mitglieder zu stecken: Das zuständige AfD-Ortsbeirats-Mitglied sei seit Mai/Juni 2025 nicht mehr zu den Sitzungen des Gremiums erschienen! „In dieser Zeit seiner Abwesenheit wird er vermutlich ebenso viele sinnstiftende Beiträge zu den Beratungen beigesteuert haben, wie seine anwesenden Parteikameraden in der SVV. Ob diese Arbeitshaltung aber der Anspruch der Menschen aus Schmachtenhagen ist, darf gern bezweifelt werden“, bewertet der stellvertretende SPD-Ortvereinsvorsitzende Gero Gewald die Ausführungen des Ortsvorstehers.
Die Sozis brachten zwei Anträge ein: Zum einen ging es um die Sicherheit der Fußgängerquerungen an Kreisverkehren, was in etwas geänderter Form beschlossen werden konnte. Danach wurde über einen Antrag der SPD-Fraktion mit dem Thema „Einzelhandelskonzept in der Oranienburger Innenstadt“ beraten. Um es vorwegzusagen: Die CDU, mit Stimmen von FDP/Piraten und AfD, verhinderten nicht nur eine Neufassung der Konzeption, sondern ganz spontan wurde der SPD-Antrag umgedreht und eine komplette Abschaffung beantragt. Das brachte am Folgetag die Oranienburger Händlerschaft zurecht auf die Palme. Die Citygemeinschaft hatte wenige Tage zuvor an alle appelliert, für den SPD-Antrag und somit für ein neues Konzept zu stimmen. Ganz ohne Konzept sind nun verschiedene Fragen offen, die Folgen sind noch nicht vollständig absehbar und wohl deutlich weitreichender, als von CDU, FDP/Piraten und AfD vermutet. Die City-Gemeinschaft ist „enttäuscht“. SPD-Stadtverordneter Björn Lüttmann kommentiert: „Ein denkwürdiger Abend in der Oranienburger Stadtverordnetenversammlung: In der Folge wird er möglicherweise zu einem fatalen weiteren ‚Ausbluten‘ der Innenstadt führen. Als SPD-Fraktion werden wir weiter an der Seite der Einzelhändlerinnen und Einzelhändler stehen sowie an der Seite derer, die eine attraktive Innenstadt wollen.“ Die CDU hat mit ihrem Abstimmungserfolg der Stadt keinen Gefallen getan.
Und was noch in der Stadtverordnetenversammlung passiert ist: Jennifer Collin-Feeder hat den Haushalt eingebracht. Rechtzeitig, um jetzt diskutiert und dann, so der Plan, im Dezember verabschiedet zu werden. Sie hat einen konsolidierten Haushalt eingebracht und hat klar und nüchtern erklärt, dass es kein Haushalt ist, wie sie ihn sich gewünscht hätte. In Zeiten voller Kassen lässt es sich leichter planen. Sie betont, dass es eine Gemeinschaftsleistung der Stadtverwaltung war, ein Kraftakt, der alle gefordert hat. Um so mehr sticht heraus, dass der Haushalt rechtzeitig vorliegt und keine Kredite umfasst. Jetzt startet die Debatte im parlamentarischen Verfahren.
Stadtverordnetenversammlung verpasst? Kein Problem! Auf der Stadtseite können Sie sich die Aufzeichnung ansehen – einfach hier klicken: Mediathek Stadt Oranienburg
Am Mittwoch wurden der Feuerwehr wieder neue Fahrzeuge übergeben. Nicht nur die Oranienburger Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder war angetan von den Fahrzeugen und dem Engagement der Feuerwehrleute, die sich auf dieses Ereignis richtig gut vorbereitet haben. Sie dankte den anwesenden Stadtverordneten Dirk Blettermann, Burkhard Wilde, Olaf Kästner (Die Linke), Heino Sandig, Heinz Ließke und Antje Wendt (beide Freie Wähler). Für ihre Teilnahme und der daraus folgenden Wertschätzung gegenüber den Kameradinnen und Kameraden der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte. Verwundert waren einige Feuerwehrleute über das Fernbleiben der Stadtverordneten einiger anderer Fraktionen.
Unsere Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder war gestern Abend zu Gast in unserer Mitgliederversammlung. Marei John-Ohnesorg, Vorsitzende des Ortsvereins, hat eingeladen. In einem ausführlichen Interview hat sie vom Haushalt berichtet, wir haben über das Einzelhandelskonzept, die Friedhofsgebühren und das Photovoltaik-Konzept gesprochen. Wir haben über ihre Kita-Hospitationen gesprochen, aber auch über ihr Interview in der Zeitschrift Marie Claire zum Thema „Zusammenhalt“. Eine spannende Debatte, die ausführlich die Hintergründe erläutert hat. Wir wünschen viel Erfolg für die weitere Arbeit! Im zweiten Teil der Mitgliederversammlung ging es dann um den Nahverkehrsplan des Landkreises, der jetzt vorliegt. Wir haben uns angeschaut, was Oranienburg betrifft, und uns klar dazu positioniert.
In der Vorwoche wurde wieder einmal die politische Stimmung in Brandenburg abgefragt. Dass die brandenburgische SPD bei 20 % taxiert wird, ist nicht berauschend. Die brandenburgische CDU ist inzwischen einstellig und liegt bei 9 %, gleichviel wie die brandenburgische Linke. In Oranienburg sind die Zahlen für einige noch noch dramatischer, wie der Trend nahe legt.
Euch allen noch eine schöne Woch!
Eure Henriette von Oranienburg
Empört Euch!

Blaulicht verbindet! Der Oranienburger Stadtempfang am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit stand ganz im Zeichen ehrenamtlichen Engagements. Jennifer Collin-Feeder, unsere Bürgermeisterin, hat Danke gesagt, an Einsatzkräfte und ihre Familien, an alle, die Verantwortung übernehmen. Sicherheit entsteht nicht nur durch Strukturen oder Organisationen, sondern vor allem durch Menschen, die im entscheidenden Moment da sind. Sechs Ehrenpreise wurden in der gut besuchten Orangerie vergeben. Besonderen Applaus gab es für die Umwelt-AG der Mosaik-Grundschule. Jede (jede!) Woche sammeln die Kinder Müll in der Innenstadt. Sie sammeln Zigarettenstummel ein und vieles mehr, das achtlos weggeworfen wird. Toll, dass sich schon die Kleinen engagieren!
Zum Tag der Deutschen Einheit hat uns unser Fraktionsvorsitzender Matthias Hennig wieder einige Fotos zukommen lassen. Diesmal aus Bremen. Dort fanden die zentralen Feierlichkeiten statt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in seiner Rede an die Glücksmomente der Wiedervereinigung erinnert, aber auch vor Extremismus und gesellschaftlicher Spaltung gewarnt. Was wir brauchen ist Mut, Zusammenhalt und Erneuerung. Das finden wir auch. Und das gilt auch im Alltag. Wir alle können uns – jeden Tag – etwas Freundlichkeit, Respekt und Anstand im Umgang mit anderen vornehmen.
Am vergangenen Sonntag erschütterte ein politischer Angriff unsere Kreisstadt Oranienburg. Drei Männer haben die Geschäftsstelle der Partei Die Linke angegriffen, wo deren Jugendorganisation gerade tagte. Dabei wurden zwei Linksjugend-Mitglieder durch Pfefferspray verletzt, die Angreifer flohen. Nach dem Eintreffen von Polizei und Krankenwagen musste ein Mitglied im Krankenhaus behandelt werden. Die Oranienburger SPD verurteilt den Angriff aufs Schärfste und schrieb auf Facebook: „Politische Auseinandersetzungen gehören zu einer lebendigen Demokratie. Unterschiedliche Positionen, deutliche Kritik und auch harte inhaltliche Debatten sind legitim. Gewalt, Bedrohungen und Einschüchterungsversuche sind es niemals.“ Den Betroffenen wünschten die Sozialdemokraten eine schnelle Genesung.
Auch Bündnis90/Die Grünen und die Piratenpartei bekundeten bei allen inhaltlichen Unterschieden Solidarität mit den Angegriffenen und dem Linken-Ortsverein in Oranienburg. Von anderen Parteien haben wir nichts gehört.
Das Ergebnis war absehbar, die Stimmzahlen allerdings schon überraschend: Am Dienstag wählte der Landtag Sachsen-Anhalt zum ersten Mal seit Hermann Göring (NSDAP) ein Mitglied einer (mindestens in weiten Teilen) rechtsextremen Partei zum Vorsitzenden ihres Parlaments. Das BSW kündigte an, mit ihren 5 Stimmen den AfD-Kandidaten, dessen Fraktion 39 Mitglieder zählt, mitzuwählen. Letztlich erhielt er aber noch 4 weitere Stimmen, bei denen es in der geheimen Abstimmung zumindest naheliegt, dass sie aus der CDU-Fraktion stammen. Die Spaltung jener Fraktion und Partei mit Blick auf die Rechtsaußenpartei wird damit zumindest in Sachsen-Anhalt umso deutlicher. Ob sie denselben Fehler macht wie ihre Vorgängerorganisation, die Zentrumspartei? Auf die alte Tante SPD ist derweil Verlass: Sie demonstrierte in Berlin und betonte die Wichtigkeit der Verteidigung unserer demokratischen Grundordnung. Möchtest du mitverteidigen? Dann tritt ein und mach dich stark: Jetzt Mitglied werden!
Am Dienstag trafen sich die Mitglieder der Oranienburger SPD-Fraktion zur Vorbereitung auf die Stadtverordnetenversammlung am kommenden Montag. Fraktionschef Matthias Hennig leitete gewohnt souverän durch die Sitzung, was bei der Menge an Inhalten auch dringend geboten war: Photovoltaikanlagen, Friedhofsgebührensatzung, Mitgliedschaften der Stadt Oranienburg, Stadthof und alles vor dem Hintergrund einer knappen Haushaltslage und nicht immer einfachen demokratischen Mehrheiten zwischen Pragmatismus und Populismus. Die Sozis kamen jedoch gut durch und sind nun vorbereitet, verantwortungsvolle Entscheidungen im Sinne unserer Stadt zu treffen. Schaut doch gern im Livestream am Montag ab 17 Uhr vorbei.
Wir alle kennen das Oktoberfest. Wir stellen uns volle Münchner Bierhallen vor. Kennen Sie auch schon das Zelt am TURM? Dort hat sich inzwischen das Oranienburger Oktoberfest etabliert. Donnerstag bis Sonntag, die Karten sind ausverkauft. Gestern war unsere Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder zum Faßanstich da, Samira & Hagen haben für gute Musik gesorgt. Eine schöne Bereicherung für unsere Stadt.
Der neue „Brandenburg Monitor“ ist da – eine Online-Umfrage an der 1.088 Brandenburgerinnen und Brandenburger teilgenommen haben. Die Ergebnisse zeigen ein gemischtes Bild: 81 Prozent der Befragten bewerten die persönliche finanzielle Situation als sehr gut oder gut. 45 Prozent sorgen sich vor äußeren Bedrohungen wie Kriegsgefahr und der mangelnden Verteidigungsfähigkeit. 65 Prozent befürworten einen Ausbau von Bundeswehrstandorten in Brandenburg. 30 Prozent der Befragten sorgen sich um die Gefährdung der Demokratie in Deutschland. Ein Fazit der Umfrage: Die Brandenburgerinnen und Brandenburger haben Zukunftsängste und befürchten zum Teil, dass der Staat mit einigen Aufgaben überfordert ist. Der Wunsch nach Sicherheit und dem Schutz kritischer Infrastruktur wächst. Das sind klare Handlungsempfehlungen in Richtung Landespolitik und auch wichtige Hinweise für die Kommunalpolitik.
Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse Brandenburg Monitor 2026
In zwei Wochen findet wieder die Lichternacht der City-Gemeinschaft Oranienburg statt! Mittlerweile ist es Tradition, dass sich auch die SPD Oranienburg zusammen mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann beteiligen. Bei den Sozis findet ihr neben Glücksrad, Punsch und Slushi auch politische Gespräche, zu den Themen, die Euch bewegen und Musik von DJ Al Disco. Wir freuen uns auf Euch!
Herbstliche Grüße
Henri von Oranienburg
When september ends!

In der Berliner Straße regt sich etwas: Zwischen Polizeianwärterwohnheim und einem Geschäft findet die Neugestaltung des Gedenkortes des ehemaligen KZ Oranienburg statt. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich über Jahre an dem Projekt beteiligt. Erstmals 2020 fand sich eine große Mehrheit an Stadtverordneten, die die Neugestaltung beantragte. Was nun nun die Umsetzung sieht, spüren viele ein Gefühl von Erleichterung und Zufriedenheit. Bei allem, was die extreme Rechte in Oranienburg an Vorwänden auch vorgeschoben hat: Es ist ihr nicht gelungen die Neugestaltung und damit die präsentere Erinnerung des Gedenkortes zu verhindern. Ein immer wieder wichtiges Zeichen, das Kraft für die zukünftige Arbeit gibt. Anfang November soll die Neugestaltung fertig sein. Wir freuen uns darauf!
Am Montag stand wieder der städtische Hauptausschuss auf dem Plan. Die SPD hat die Neuauflage des Einzelhandelskonzepts angestoßen. CDU und FDP/Piraten meinten: „Das regelt der Markt“. Manchmal stimmt das – oft nicht. Was wir alle wissen: Der Markt entscheidet nicht, wo Busse fahren, Schulen stehen und ob die Innenstadt noch eine Innenstadt bleibt. Stadtplanung nach dem Prinzip „wird schon“ ist jedenfalls kein Konzept und so ist es gut, dass der SPD-Antrag doch eine Mehrheit gefunden hat. Das auch sicherlich dank des Engagements der SPD-Vertreter Matthias Hennig und Dirk Blettermann.
Bei der Beratung hat sich aber auch die AfD erneut zuverlässig die Blöße gegeben. Eine Vertreterin der in weiten Teilen rechtsextremen Partei sagte: „Parteibüros in der Innenstadt: Sie bringen keinen Mehrwert und belegen Handelsflächen. Die Flächenproduktivität und der Attraktivitätsfaktor ist hier gleich null.“ Mit Fakten braucht man der AfD gewiss nicht kommen, dass beispielsweise Innenstädte zunehmend durch Dienstleistungsgeschäfte dominiert werden. Auch das SPD-Büro in der Bernauer Straße ist jede Woche Anlaufpunkt für viele Menschen, die Fragen und Anliegen aus den verschiedensten Bereichen mitbringen. Und von der Attraktivität können sich die Bürgerinnen und Bürger spätestens wieder zur nächsten Lichternacht am 30. Oktober überzeugen. Dann sorgt die SPD wieder für Musik und viel gute Laune – und das schon seit Jahren!

Am Mittwoch tagte der Kreistag Oberhavel: Die meisten Tagesordnungspunkte drehten sich um die Jahresabschlüsse der kreiseigenen Gesellschaften – dazu gehören auch die Oberhavel Kliniken. Im Vergleich zu vielen anderen kommunalen Klinikverbünden stehen unsere Kliniken finanziell solide da. Damit das auch so bleibt und die Vorgaben der Krankenhausreform umgesetzt werden können, hat der Kreistag strukturelle Veränderungen wie die Zusammenlegung der stationären Versorgung von Hennigsdorf und Oranienburg beschlossen. Die Entwicklungen dazu können unter folgendem Link verfolgt werden: Reform der Oberhavel Kliniken
Busse und Bahnen! In Zeiten steigender Spritpreise steigen zunehmend mehr Menschen auf die Bahn um. Das ist gut. Innerhalb der Städte und zur Anbindung der Dörfer nutzen wir Busse. Manche Linien sind voll, andere sehr viel weniger. Zu diesem Thema hat gestern die Kreistagsfraktion der SPD eingeladen: Katja Hermann, Dezernentin im Landkreis für Mobilität, hat Nahverkehrsplan und Mobilitätskonzept vorgestellt. Es gab unzählige Fragen und eine kontroverse Debatte. In Zeiten knapper Kassen kann nicht jede Randzeit aufrechterhalten werden. In der Vergangenheit hat der Ausbau des Angebots auch nicht überall zu steigenden Fahrgastzahlen geführt. Klar ist, dass gespart werden muss, wenn Personalkosten steigen. Klar ist, dass alle Teile Oberhavels angebunden bleiben müssen und stark frequentierte Linien erhalten bleiben. Das sind schwierige Abwägungen. Gut ist, dass mit dem „MOHVER“ als On-Demand-Angebot in einigen Regionen auch Alternativen zu großen Gelenkbussen auf festen Routen möglich sind und eingesetzt werden. Romy Segler und Hartmut Leib aus der Kreistagsfraktion haben uns souverän durch den Abend geführt.
Nichts geht mehr wegen fehlender Finanzen? Doch. Eine gute Nachricht zum Abschluss. Der Landkreis Oberhavel lässt mehrere Abschnitte touristischer Radwege instand setzen. Das betrifft den Bereich auf Oranienburger Seite am Lehnitzsee entlang. Auch von der Lehnitzschleuse bis zur Grabowseebrücke und Richtung Bernöwe werden Schäden beseitigt, Wurzelaufbrüche gekappt und vieles mehr. Schön ist, dass im Zuge dessen auch die Schutzhütte zwischen Schleuse und Grabowseebrücke ersetzt wird sowie der Rastplatz am Lehnitzsee. Auch die Stadt Oranienburg beteiligt sich an den Kosten. Wir finden das gut. Die Radwege werden täglich viel genutzt, das ist eine gute Sache für uns alle.
Morgen feiern wir 36 Jahre Deutsche Einheit. Ein guter Anlass zum Innehalten. Es war der Wunsch nach Demokratie und ein Leben in Freiheit, dass Bürgerinnen und Bürger in der DDR demonstrieren ließ. Die letzten Landtagswahlen zeigen nun, dass aktuell wieder die Kräfte an Zuspruch gewinnen, die unsere heutige Demokratie und Freiheit abschaffen wollen. Das ist paradox und zugleich Ansporn, deutlicher zu machen, dass Deutschland zu keiner Zeit freier, demokratischer, toleranter und lebenswerter gewesen ist als heute. Lasst uns feiern, was uns verbindet und nicht, was uns trennt!

In diesem Sinne wünscht Euch ein schönes Wochenende
Henriette von Oranienburg
TERMINE
VERANSTALTUNGEN / SITZUNGEN
Wo: 18 Uhr | Stadtverwaltung im Schloss | Am Schlossplatz 1 | Raum 1.303
Den Sitzungskalender und die Tagesordnungen finden Sie unter: Sitzungstermine / Stadt Oranienburg
Die Händlergemeinschaft Oranienburg lädt wieder ein zur Lichternacht. Das heißt: Oranienburgs Innenstadt wird wieder zur Flaniermeile mit Shopping, Musik, leckerem Essen und vielen Highlights.
Die SPD Oranienburg ist natürlich wieder mit dabei: Ab 18 Uhr sind wir vor unserem Bürgerbüro für Euch da. Bei uns gibt es Musik von DJ „All Disco“. Wie immer sammeln wir auch wieder Spenden für einen guten Zweck.
Natürlich sind wir auch da, um mit Euch ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns auf Euch!
Wo: 18 Uhr | Grundschule Friedrichsthal | Aula | Friedrichsthaler Chaussee 65
Den Sitzungskalender und alle Tagesordnungen finden Sie unter: Sitzungstermine / Stadt Oranienburg


































